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Gründliche Reinigung, sichere Desinfektion

Die maschinelle Aufbereitung stellt einen unverzichtbaren zeitgemäßen Bestandteil der Qualitätssicherung in der Arztpraxis, gerade in Zeiten gestiegener Hygieneanforderungen dar.

Stand bei der Instrumentenaufbereitung früher die thermische Desinfektion im Vordergrund des Interesses, wird heute der Reinigung als grundlegende Voraussetzung für die Sicherheit des Desinfektions- und Sterilisationsergebnisses ein höherer Stellenwert beigemessen. Reinigung und Desinfektion sollen validierbar sein.

Dieses wird auch in der Medizinprodukte-Betreiberverordnung ausdrücklich gefordert.

  • Nur automatisch ablaufende, maschinelle Verfahren sind validierbar
  • Eine erfolgreiche, manuelle Instrumentenaufbereitung hängt dagegen von zahlreichen Faktoren ab, die sich nicht validieren lassen.

 

Thermisch versus chemisch

Manuelle Instrumentenaufbereitung: Keine Standardisierung, hohe Kosten.

Die Nachteile im Detail:

  • Sehr zeitintensiv
  • Erhöhte Gefahr von Kontaminationen
  • Hoher Wasserverbrauch bei Reinigung unter fließendem Wasser
  • Keine standardisierte Reinigung und Desinfektion
  • Desinfektionserfolg nicht kontrollierbar
  • Probleme bei der Aufbereitung enger Hohlkörper
  • Erhöhte Gefahr von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten
  • Höhere ökologische Belastung durch vermehrten Schadstoffeintrag
  • Höhere Kosten für Chemikalien


Maschinelle Instrumentenaufbereitung: Große Leistung, minimale Kosten.

Die Vorteile im Detail

  • Umfassende Systemlösung für Instrumente und Utensilien
  • Sichere und schonende Aufbereitung der hochwertigen Instrumente
  • Gründliche Innen- und Außenreinigung
  • Effizienter Personaleinsatz
  • Hoher und gleich bleibender Hygienestandard bei der Instrumentenaufbereitung
  • Reduzierung der Kontaminationsgefahr
  • Minimierung von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten
  • Einfache Trockenlagerung bis zu 6 Std. im Thermo-Desinfektor
Die tägliche Praxis

Unterschiedlichste Instrumentarien werden beim Einsatz am Patienten mit Blut, Speichel, Füllmaterialien etc. kontaminiert und sind immer als infektiös anzusehen.

Bei der Aufbereitung sind Aspekte des Personalschutzes zu beachten (s. Unfallverhütungsvorschrift UVV VBG 103 § 11).

Vor einer manuellen Reinigung müssen die Instrumente desinfiziert werden.

Bei der maschinellen Aufbereitung werden die Instrumente in einem geschlossenen System gereinigt und desinfiziert.

Sicherheit für Arzt, Personal und Patient
  • Standardisiertes, validiertes Dekontaminationsverfahren
  • Reinigung und Desinfektion in einem geschlossenen System
  • Thermische Desinfektion mit fungizider, bakterizider und virusinaktivierender Wirkung


  • Validierung und Revalidierung mittels thermoelektrischer Prüfung
  • Test-Kit zur Kontrolle der Proteinentfernung am Instrumentarium


Auszug aus der Medizinprodukte-Betreiberverordnung
§ 4 Absatz 2, nach dem 2. Änderungsgesetz vom 01.01.2002:
Die Aufbereitung von bestimmungsgemäß keimarm oder steril zur Anwendung kommenden
Medizinprodukten ist unter Berücksichtigung der Angaben des Herstellers mit geeigneten, validierten Verfahren so durchzuführen, dass der Erfolg dieser Verfahren nachvollziehbar gewährleistet ist und die Gesundheit des Patienten, Anwenders oder Dritten nicht gefährdet ist…